KMUs im Technikdschungel – Trends der Zukunft

Techniktrends, Bildrechte: www.sxc.huWir befinden uns in einem Umbruch – Kaum ein Tag, wo nicht eine neue Version eines Tablets, Mobiltelefons oder eine neue App herauskommt. Das Internet ist weit verbreitet und so gut wie jeder ist dort in irgendeiner Form präsent. Was darf man in der Recruiting-Branche in den nächsten Jahren noch erwarten und welche Faktoren müssen KMUs bei Ihrer Zukunftsplanung einbeziehen? Kommt vielleicht bald der iRobot für das personalisierte Vorstellungsgespräch?

Wer im Internet nicht schnell ist, hat bereits verloren. Der strategische Wettbewerbsvorteil kann nämlich nur erreicht werden, wenn man immer auf Laufenden ist und sich kontinuierlich über neue Trends informiert.  Dazu braucht man sich nur die zahlreichen Social Media- Kanäle, allen voran Facebook oder Twitter, anzusehen. Kaum hat man sich an eine Benutzeroberfläche gewöhnt, wird diese auch schon wieder geändert. So erlebt etwa vor Kurzem bei der Umstellung der Facebook-Chronik.

Wie machen sich diese schnellen Veränderungen in der HR-Branche bemerkbar? Was hat sich in der letzten Zeit bei der Mitarbeitersuche getan, wie hat sich der Markt verändert?

  • Online ist vor Print und das klar. Die Richtung wird sich wohl kaum ändern. Durch die geringeren Kosten und die sofortige Informationsbereitstellung haben Jobbörsen und Recruiting-Websites die Nase vorne.
  • Schon heute ist die Messbarkeit durch E-Recruiting weitaus einfacher geworden. Jeder Klick und jede Aktion ist grundsätzlich eins zu eins nachvollziehbar, diese Informationen werden jedoch in vielen Unternehmen noch nicht verwertet. Das wird sich in Zukunft sicher ändern, somit kann die Quelle jeder einzelnen Bewerbung problemlos festgestellt und Budget effizienter eingesetzt werden .
  • Nicht nur bei der Generierung von Bewerbern ist das Internet top. Auch der Auswahlprozess wird immer internetbasierter gestaltet. Das bedeutet, dass in den HR-Prozess schon längt Skypeinterviews oder Online Assessment Center Einzug gehalten haben. Papierbewerbungen werden nur mehr selten verschickt.
  • Um sich vor dem Fachkräftemangel so gut es geht zu schützen, wird versucht ältere Menschen möglichst lange an das eigene Unternehmen zu binden und sie bis zur Pension zu beschäftigen. Es wird versucht, nicht nur Mittzwanziger und Absolventen zu rekrutieren, sondern auch Personen mit langjähriger Erfahrung für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Diese haben aber ganz andere Nutzenvorstellungen und Wissen über das Internet als die jüngere Generation. Recruiting-Webseiten und Internetanwendungen für die Jobsuche müssen sich an allen Zielgruppen orientieren, hohe Usability aufweisen und leicht verständlich sein.
  • Sowohl der Faktor Bildung und Weiterbildung im Unternehmen als auch die freiwilligen Bildungsaktivitäten werden immer wichtiger. Unternehmen müssen darauf achten, dass Sie ihre Mitarbeiter in diesem Bereich so gut es geht unterstützen. Das kann entweder finanziell sein oder durch die Zurverfügungstellung von Zeit. Mithilfe von Fernstudien wird die Kombination von Arbeiten und Studieren immer einfacher. Unternehmen sollten über den Einsatz nachdenken und vielleicht sogar intern eine eigene E-Learning-Plattform erstellen. Neue und spannende Inhalten werden hier geteilt und man stellt sicher, dass die Belegschaft ihren Expertenstatus ständig ausbaut.

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Bei all diesen Trends und der Fokussierung auf umfassendeEmployer Branding Aktivitäten, Bewerbergenerierung und -auswahl und der Vorselektion der Kandidaten sollte man aber nie die Wichtigkeit von persönlichen Kontakten vergessen. Ab einem bestimmten Punkt im Bewerbungsprozess ist direkte Kommunikation immer notwendig.

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1 Kommentar

  1. Warum kümmerst sich keiner um die drei (3) wesentlichen Fragen des Recruitings? Warum kümmert sich bloß alle Welt um die Fragen der Administration? Es ist nicht die Administration von 2 oder 200 Bewerbungen, die das Unternehmen umbringt. Es sind die Fragen nach skalierbarer FACHKLICHER EIGNUNG, skalierter UND relevanter PERSÖNLICHER EIGNUNG und letztlicher der qualifizierten PASSUNGskennziffer zum jeweiligen Umfeld und Vorgesetzten. Hier gibt es sehr mächtige Tools wie Harrison Assessments, die dem KMU Geschwindigkeitsvorteile und Beurteilungskompetenzen geben, die in Großunternehmen nur sehr selten realisiert werden. Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird im Recruiting entschieden, aber nicht durch administrative Tools. Es gibt Online Assessments, die dem Anwender hierzu 4000+ Anforderungsprofile mit 100 skalierten Kriterien zur Verfügung stellen und dann in ein Bewerbermanagementsystem überführen….

    Warum bloß scheint das uninteressant zu sein?
    - Das Unternehmen ist bereits zu profitabel. Man will Steuern sparen?
    - Es kränkt den Personaler, der seine 8 Standardfragen stellt und dann alles weiß?
    - Man müsste etwas am Einstellungsprozess ändern?
    - Wir beschäftigen uns lieber mit Menschen, die wir dann doch nicht brauchen?
    - Online Assessments sind grundsätzlich doof!

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