KMUs im Technikdschungel – Mobiles Recruiting

Mobile Recruiting, Bildrechte: www.sxc.huKaum einer besitzt es nicht – Das taktile, superflache und natürlich internetfähige Smartphone. Es ist der ständige Begleiter im Alltag und kann einen zu jeder Tages- und Nachtzeit unterhalten. Dass User vermehrt nur mehr über das Handy Internetsurfen, hat mittlerweile auch die HR-Branche erkannt und „Mobiles Recruiting“ zu einem der Schlagwörter schlecht hin gemacht. Das Um und Auf ist nach wie vor, dass Webseiten auf Mobilgeräten gut sichtbar sind. Wo ist da der Platz für die KMUs?

Laptop, Tablets und Smartphones – Sie sind unsere Gadgets, mit denen wir durch den Arbeits- und Privatalltag gehen. Während bei allen dreien die Verkaufszahlen extrem gut sind, ist letzteres aber der unangefochtene Spitzenreiter. Der Einsatz von Mobiltelefonen kann nämlich nicht nur auf eine Sache beschränkt werden. Es ersetzt mitterlweile schon alle andere Geräte: Man hört damit Musik, kauft im Internet Dinge, schreibt E-Mails und lest die aktuellen News. Nun wird es Zeit, dass auch beim Thema Jobsuche übers Internet die Mobile Branche mit einbezogen werden muss. Aber wie kann die Recruitingbranche genau auf diesen Trend reagieren?

Die Möglichkeiten sind vielfältig und fast täglich kommen neue Gadgets und Apps dazu:

  • Mobilfähige Karriere-Webseiten: Um als Arbeitgeber möglichst attraktiv zu sein, ist es wichtig, dass Jobsucher die eigenen Employer Branding Homepage auch über Handy und Tablet gut sehen können.
  • Job-Applikation: Eine kostspieligere Angelegenheit. Da zurzeit die Zeichen aber auf Apps stehen und neue und gute gemachte Exemplare im Normalfall einen großen Erfolg haben, kann sich eine Investition für größere Konzerne auszahlen.
  • SMS für Jobsucher: Statt einer E-Mail mit neuesten Jobangeboten und HR-News wird es bald die SMS sein, die auf die privaten Handys der Jobsucher gesendet wird.
  • Social Media übers Mobiltelefon: Übers Handy werden vor allem zahlreiche Social Media Kanäle besucht. Je stärker man sich als Unternehmen bemüht, seine aktuelle Stellenangebote durch das Web 2.0 zu jagen, desto höher die Chance, dass sie auch gefunden werden.
  • Mobile Tagging: Schon heute wird in viele Werbungen der „QR-Code“ integriert. Dabei handelt es sich um ein Rechteck mit Zahlencode. Sobald ein User sein Handy davorhält, identifiziert das Gerät die dahinterstehende Website und diese wird geöffnet. Diese Möglichkeit ist eine der effizientesten die analoge und die digitale Welt zu verbinden. Genauso ist der Nutzen auch für die Recruiting-Branche groß. Stellenausschreibungen auf Printprodukten können somit ideal mit der Schnelligkeit und Effizienz des Internets verbunden werden.
  • Ortsabhängig: Alle Handys besitzen den Vorzug einer integrierten GPS-Funktion. Eine Vermarktung des eigenen Business mit platzbasierenden Diensten bieten sich also ebenfalls an. Etwa, dass der Jobsucher nur die aktuellen Angebote bekommt, die auf seinen Standort zugeschnitten sind.

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Eine Studie mit dem Namen Mobile Recruiting der HS RheinMann, remomedia, DJM Consultung, Contebis und des eco-Verbandes der deutschen Internetwirtschaft e.V. hat die Erwartungen zum Mobilen Recruiting erforscht. Fest steht, dass die Jüngeren noch immer DIE Zielgruppe sind. 83 Prozent wollen vor allem Studenten/Absolventen ansprechen, während 78 Prozent mehr Potential bei Schülern und Auszubildenden sehen. Der Großteil der Befragten (beinahe vier Fünftel) ist sich aber einig, dass das Nutzentpotenzial in der Zukunft enorm ansteigen wird.

Was können KMUs hier tun?
Die Kosten, die beim Mobile Recruiting anfallen, sind hoch. Alleine das Adaptieren von Landing Pages und die Integration von handyfähigen Designs verbrauchen einiges an Budget. Dazu wird spezielles Wissen benötigt. Lagert man diesen Service aus, sollte der Besitzer dennoch eine ungefähre Vorstellung von dem Vorgang haben. Am Ende muss jeder Unternehmen für sich bewerten, welche Visits und Gewinne er schon mit Hilfe des Internets erzielt und abschätzen wie sich das in der Zukunft für die spezielle Branche entwickeln könnte. Eines steht jedoch schon fest: Wer im Internetsektor tätig ist und über keine mobilfähige Website verfügt, wird einiges an Visits verlieren.

Lesen Sie in der nächsten Woche im dritten Teil der Serie mehr über das Thema KMUs im Technikdschungel.

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