2012 – Der MBA-Guide
Bologna-Prozess hin oder her – Eine europäische Standardisierung bei Universitäten hat noch lange nicht stattgefunden. Das betrifft auch die MBA-Studien. Selbst Studenten wissen oft gar nicht, was man darunter versteht. Der MBA Guide vom Luchterhand Verlag schafft Abhilfe und gibt neben grundsätzlichen Fakten auch eine Übersicht der Programme im deutschsprachigen Raum. Interessenten erwarten 400 Programme im Vergleich.
Alternative Bildungsprogramme gewinnen an Bedeutung: Führungspersönlichkeiten absolvieren Teilzeit-MBAs, Marketing Manager Online-Master und selbst Bachelorstudenten sind neben ihrem Studium bei alternativen Seminaren eingeschrieben. So kommt es, dass das Durchschnittsalter speziell bei MBAs 33 Jahre beträgt. Bei den berufsbegleitend Studierenden sind es sogar 35 Jahre. Dies zeigt, es ist nie zu spät, sich weiterzubilden. Zunächst sollte man sich aber über den Aufwand im Klaren sein, den solch ein Bildungsweg mit sich bringt.
Auch der Nutzen von betrieblicher Weiterbildung sollte in diesem Kontext nicht vernachlässigt werden. Viele Unternehmen machen in Zeiten der Krise den Fehler und streichen Weiterbildungsprogramme komplett. Dass Einsparungen oft nötig sind, ist verständlich. Dennoch sollte ein Mittelweg gefunden werden, indem man interessierte Arbeitnehmer bei ihren Bestrebungen unterstützt. Am Ende profitiert das Unternehmen beträchtlich und Toptalente arbeiten als Folge in den eigenen Kreisen.
1.500 bis 3.000 Arbeitsstunden
Der MBA Guide ermöglicht mit Hilfe einer Checkliste die Selbstprüfung. Eine der wichtigsten Fragen ist beispielsweise: „Bin ich bereit, 1.500 bis 3.000 Arbeitsstunden zu investieren?“ Mit dieser Gewissheit sollte man dann einen Blick auf die Liste mit allen MBA-Programmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werfen. Es werden insgesamt 400 Programme im Hinblick auf Ihre Qualität, Kosten, Rahmenbedingungen oder Bewerbungsanforderungen verglichen.
Zu guter Letzt bleibt noch die Frage: Was ist ein MBA nun? Gibt es hier eine generelle Definition? Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es zu dem Begriff nicht wirklich ein allgemeingültiges Verständnis gibt. Die Abkürzung MBA steht für „Master of Business Administration“, wobei der Begriff durch das heute breit gefächerte Studienangebot, auch außerhalb des Bereiches Wirtschaft, ausgeweitet zu verstehen ist. Fest steht, dass man mit MBAs sein Interesse und seine Kompetenzen in bestimmten Fächern zu vertiefen versucht. Aufgrund dieser Definitionsschwierigkeit ist es umso wichtiger, jedes einzelne Programm genau unter die Lupe zu nehmen.
Im Folgenden sind die zentralen Themengebiete des Buches noch einmal aufgelistet:
- Der MBA-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Was ist ein MBA?
- Warum einen MBA machen?
- Qualifikationsziele für MBA und Master
- Was erwarten Unternehmen vom MBA?
- Kritik am MBA
- Trends beim MBA
- Formen des MBA
- 20 Schritte zum MBA – Checkliste zur Selbstprüfung
- Die Finanzierung eines MBA
- Bewerbung für ein MBA-Programm: Tipps und Tricks
- Outcome – Karriere, Netzwerk und Einkommen
- Akkreditierung
- Ranking
- Schwarze Schafe/Titelführung
- Internetseiten und Bücher zum MBA
- Die MBA-Angebote
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Informationen zum Buch
Herausgeber: Detlev Kran
Titel: 2012_Der MBA Guide
Untertitel: Teilzeit-, Fernstudien- und Vollzeitprogramme zum Master of Business Administration
Weitere Informationen: Luchterhand (Wolters Kluwer Deutschland), 11. Auflage, 2012, 440 Seiten
Preis: 29,00 Euro
ISBN: 978-3-472-08014-5
Unter diesem Link können Sie das Buch online bestellen.
Das weitere Buchsortiment finden Sie auf der Seite www.personalwirtschaft.de.
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