ABC für Recruiter – Teil II
Nicht nur bei Jobsuchern und Kandidaten kommt manchmal Verzweiflung auf, wenn man von ihnen ein „Skill Profil“ verlangt oder sie in kürzester Zeit einen „Elevator Pitch“ vorbereiten müssen. Auch Recruiter und Personalverantwortliche sind in ihrem Alltag mit so manchem fremden Vokabular konfrontiert. Was Ihnen demnächst vielleicht bald einmal über den Weg laufen könnte, erklärt der Recruiting Club in der zweiten Serie des „Kleinen ABC für Recruiter“. Finden Sie heute Ausdrücke mit den Buchstaben N bis Z.
- Neuroleadership: Mit der Verbindung von Neurowissenschaften und dem Thema Führung soll erreicht werden, dass man Vorgänge von Führungskräften besser versteht und etwa weiß, was bei Entscheidungsfindung und Co. im Gehirn stattfindet.
- Outsourcing: Auf Grund von wirtschaftlicher Effizienz neigen immer mehr Branchen dazu einzelne Leistungen auszulagern und von dritten Dienstleistern bzw. Unternehmen erledigen zu lassen. Das kann etwa der Bereich des Marketing sein, die Social-Media-Tätigkeiten erfassen oder auch die HR-Aufgaben betreffen.
- Persönlichkeitsinventare: Der Bewerber füllt einen Fragebogen über sich selbst aus und gibt daher seine eigene Selbsteinschätzung wieder. Dieses Persönlichkeitsprofil fasst zwar subjektive Eindrücke zusammen, lässt einen den Kandidaten aber besser verstehen.
- QR-Code: Um die analoge mit der digitalen Welt besser zu verknüpfen, wird dieser quadratische Code schon auf vielen Werbeplakaten, in Zeitschriften oder auf Flugblättern abgedruckt. Indem man das Handy vor den Code hält, öffnet sich automatisch die gewünschte Webseite. Unter anderem lassen sich dadurch auch Kontaktdaten kompakt zusammenfassen.
- Rasenmäherprinzip: Werden Subventionen von heute auf morgen um einen fixen Betrag oder Prozentsatz gekürzt, ohne das im jeweiligen Fall zuvor abgeklärt zu haben, bedeutet das mitunter einen tiefen Einschnitt in einzelne Projekte. In weiterer Folge werden einige Projekte nicht mehr weitergeführt werden. Eine sehr radikale Methode, die den Administratoren jedoch Zeit erspart.
- SWOT-Analyse: Dieses Instrument der Planung soll Schwächen, Stärken, Chancen und Bedrohungen einschätzen. Vorgesetzte erstellen dieses Schema idealerweise für jeden einzelnen Mitarbeiter und analysieren so einzelne Charaktermerkmale.
- Talent Relationship Management: Dass jemand zehn oder mehr Jahre in ein und demselben Unternehmen verweilt, ist heute bereits unrealistisch. Besser als sich im Streit zu trennen, ist es für beide Seiten (sowohl für Unternehmen als auch Mitarbeiter) besser den Kontakt aufrecht zu erhalten und beim Eröffnen neuer Chancen und Möglichkeiten weiterer Zusammenarbeit wieder miteinander in Kontakt zu treten.
- Unternehmenskultur: Die Gesamtheit aller Eigenschaften, die ein Unternehmen ausmachen. Ein wichtiger Punkt sind auch die Mitarbeiter, das so genannte Humankapital, denn sie prägen die Unternehmenskultur entscheidend mit. Die Unternehmenskultur wird oft auch als Organisationskultur bezeichnet und wirkt sich intensiv auf das Management aus.
- Voluntary Benefits: Jeder Arbeitnehmer bekommt monatlich sein Gehalt oder seinen Lohn überwiesen. Darüber hinaus versuchen viele Unternehmen auch noch andere Anreize zu geben. Diese kann eine private Krankenversicherung, ein Beitrag zur Verpflegung, Fitnesseinrichtungen etc. bedeuten. Damit versucht man den Arbeitsplatz attraktiv zu gestalten und einen Mehrwert zu bieten.
- Work-Life-Balance: Das Leben kann weder aus Arbeit alleine noch aus einzig Freizeit bestehen. Das Ideal ist ein Mittelmaß beider Faktoren. Sind wir nämlich mit unserem Arbeitsleben zufrieden, wirkt sich das auch auf die Freizeit aus und umgekehrt.
- Xing: Netzwerke und Kontakte knüpfen – Wer hoch hinaus will, sollte diese Punkte nicht vernachlässigen. Es ist aber nicht mehr nötig jede Woche auf ein Business-Event zu gehen. Ab und an genügt es auch, wenn man seine Profile in Businessnetzwerken, allen voran Xing und LinkedIn, updatet und mit anderen in Kontakt bleibt.
- Yuppie: Young Urban Professionals sind Arbeitnehmer zwischen 20 und 40, die gerade die Universität abgeschlossen haben, ins Berufsleben stoßen und hohe Anforderungen an den Tag legen. Sie sind nach der neuesten Mode gekleidet und mit aktuellsten Technologien und Geräten bestens vertraut.
- Zeitfressermesser: Das Onlinemagazin des „Spiegel“ hat dieses Tool entwickelt, damit man darauf aufmerksam wird, wie viel Zeit man mit welchen Tätigkeiten verbringt. Oft reicht ein Achtstundentag nämlich gar nicht aus um den Workload zu bewältigen. Würde man sich aber nur auf Wichtigste konzentrieren, würde sich der Stressniveau schlagartig verbessern. Der erste Schritt ist es, dass man auf die diversen Ablenkungen des Arbeitsalltags aufmerksam wird.
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