ABC für Recruiter – Teil 1

Recruiter ABC, BR: www.sxc.huFachausdrücke, Anglizismen und ständig neue Theorien, die von Universitäten und anderen Institutionen in unseren Recruitingalltag Eingang finden - Nicht selten stößt man in Fachmagazinen und auf HR-Portalen im Internet auf das eine oder andere Fremdwort. Die neuen und unbekannten Ausdrücke reichen von A wie Action Plan bis Z wie Zeitfressermesser. Der Recruiting Club will einige dieser Begriffe und das Fachvokabular in einer zweiteiligen Serie erklären. Hätten Sie alles gewusst?

  1. Action Plan: Um eine spezielle Strategie umzusetzen, ist ein “Action Plan” notwendig. Dieser legt genau fest, welche einzelnen Schritte eingehalten werden müssen um das Ziel am Ende zu erreichen.
  2. Blue Card: Arbeitserlaubnis für Drittstaatangehörige um in der EU tätig zu sein und ein ähnliches Gehalt wie ihre Kollegen aus der Europäischen Union zu erhalten. Die Karte wurde in Anlehnung an die Green Card, die Arbeitserlaubnis der USA, kreiert.
  3. Change Management: Name für Maßnahmen, die eine Änderung von Aufgabenbereichen, Personen, Organisation etc. mit sich bringen. Jene, die den Beruf ausüben, werden Change Manager genannt.
  4. Downsizing: Kündigungswellen, egal ob im kleinen oder großen Stil, führen zu einem Downsizing. In wirtschaftlich schlechten Zeiten kann es das Überleben des Unternehmens sichern, sind die Entlassungen aber willkürlich und wenig durchdacht, kann der Schuss auch nach hinten losgehen und es das tatsächliche Aus bedeuten.
  5. Employee Self Services (ESS): Webportale, mit Hilfe derer der Arbeitnehmer persönliche Daten sowie Informationen zum Unternehmen einsehen bzw. bearbeiten kann. Unter anderem sind Daten wie Adresse, Kontaktdaten oder auch Gehalt und weitere Benefits angeführt. Somit hat der einzelne Angestellte Einsicht in seine Unterlagen und einen guten Überblick.
  6. Forced Choice: Im Gegensatz zu Multiple Choice gibt es nur wenige Antwortmöglichkeiten und eine Alternative wie „keine Angabe“ oder „Weiß nicht“ existiert nicht. Damit will man erreichen, dass der Befragte bzw. der Bewerber auf jeden Fall eine Antwort hinterlässt und seine Meinung bekannt gibt.
  7. Governance im HR: Die gesamte Führung aller HR-Aufgaben, die Planung des Budgets und Steuerung der dazugehörigen Investitionen, werden als HR-Governance bezeichnet.
  8. Hochschulmarketing: Um Talente ins eigene Unternehmen zu holen, muss man dort suchen, wo sie beste Ausbildung bekommen und von wo aus sie sich zu allererst auf Arbeitssuche begeben. Man hat die Chance sein Unternehmen optimal zu präsentieren und so die Besten an sich zu binden.
  9. Interim-Manager: In Krisen oder Zeiten, wo es schwer ist eine geeignete Führungspersönlichkeit zu finden, kommt der Interimsmanager als Übergangslösung zum Einsatz. Es ist von Vornherein klar, dass dies nur eine Lösung auf bestimmte Zeit ist.
  10. Job Rotation: Um einem Arbeitnehmer Einblicke in verschiedenste Sektoren und Abteilungen zu geben, ermöglicht man ihm das Hineinschnuppern in mehrere Aufgabenbereiche. Am Ende kann das dazu führen, dass man die geeignetste Position für ihn findet. Gerne wird das auch bei Trainees im Unternehmen angewendet um sie nach dieser „Schnupperperdiode“ am effizientesten einzusetzen.
  11. Karrierebooster: Das ist ein anderer Ausdruck für Karrieresprung und bedeutet, dass man durch glücklichen Zufall oder auch Mithilfe von anderen – Freunden, Bekannten etc. – seine Chancen auf Karriere und eine gute Anstellung um ein Vielfaches erhöht.
  12. Life Science Management: Absolventen von Naturwissenschaften wie Pharmazie, Biologie, Chemie oder auch Medizin, die in die Unternehmensführung aufsteigen wollen, können das mit dem MBA „Life Science Management“ erreichen.
  13. Mittelständler: Eine der Kategorien, in die man Unternehmen einteilt, ist nach der Unternehmensgröße definiert. Die mittlere Kategorie sind die Klein- und Mittelunternehmen (KMU). In Deutschland werden diese Firmen auch häufig als Mittelständler bezeichnet.

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Zu Teil II des Recruiting ABC

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